Beim Import ganz weit vorn: Kommunikationsgeräte wie Handy, Smartphone und PC

Während die USA und der IWF erst vor kurzem über die Fokussierung der deutsche Wirtschaft auf den Export gemeckert haben, scheint dabei völlig unter den Tisch zu fallen, dass die deutschen gleichzeitig weiterhin fleißig Importprodukte konsumieren. Besonders Kommunikationsgeräte wie Handy, Smartphone und PC stehen dabei ganz weit oben auf der Liste. Und das sind Produkte, die hierzulande nicht gebaut werden, sondern die importiert werden. Bei Kraftfahrzeugen liegen seit Jahrzehnten Deutsche Autos auf den vorderen Plätzen der Beliebtheitsskala, bei Smartphone und Co jedoch liegt die Präferenz woanders.

Allzeit beliebt: Smartphones
Zu den Verkaufsschlagern der Telekommunikationsbranche zählt nachwievor das Smartphone. Zwei von drei Mobiltelefonen in Deutschland ist inzwischen ein Smartphone, Tendenz steigend. Wer noch keine Smartphone hat, wird sich in den kommenden Jahren in den meisten Fällen für eines entscheiden. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stiegen die Umsätze bei Smartphones insgesamt auf 3,89 Milliarden Euro an. Samsung ist dabei Marktführer, gefolgt von Apple und Nokia. Schlusslichter sind Sony Mobile und LG. Auch bei den Betriebssystemen liegt Apples iOS nur an zweiter Stelle, denn mehr als 60 Prozent der Nutzer haben nutzen Googles Android. Wer ein Windows-Phone benutzt, ist derzeit hierzulande noch ein Exot, aber das kann sich bald ändern, denn schon jetzt verkaufen sich mehr und mehr Windows-Phones bei den Mobilfunkanbietern, so auch hier bei Simyo.

Neuer Klassenprimus: Tablets
Der Trend zum Smartphone ist ein alter Hut, der Boom bei den Tablet PCs hingegen scheint noch relativ jung. Und im zweiten Quartal 2013 überstiegen die Absatzzahlen für Tablets erstmals knapp die Verkaufszahlen für Notebooks. Im Vergleich zum klassischen Desktop PC verkauften sich Tablets sogar vier Mal so gut. Vor allem kleine Tablets wie Apples iPad und das Galaxy Tab von Samsung verkaufen sich gut, genauso aber auch sogenannte White-Box Tablets, also Tablets von Herstellern ohne Markennamen. Am häufigsten nutzen Tabletbesitzer nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM ihrer mobilen Computer übrigens zum lesen und schreiben von Emails (64 Prozent der Tablet-Nutzer), an zweiter Stelle steht das Spielen auf dem Gerät (56 Prozent), gefolgt von Onlineshopping (53 Prozent) und Social Networking (46 Prozent). Der Trend geht unverkennbar zu mobilen Telekommunikationsgeräten und genau deshalb ist der Boom der Tablets noch lange nicht vorbei. Und warum auch nicht, schließlich sind sie leichter und kompakter als Notebooks und trotzdem fast genauso leistungsfähig. Wem der Bildschirm des Smartphones für das Schreiben von Emails zu klein ist, der greift lieber zum 7-Zol- Tablet.