Der Kampf gegen wachsende Strompreise

Die Strompreise waren in diesem Jahr kein Zuckerschlecken. Die Stromanbieter erhöhten ihre monatlich anfallenden Kosten – Der Frust unter den Kunden war in Deutschland vorprogrammiert. Zudem stellte sich die Frage: „Wie war das erst im kommenden Jahr mit den Stromkosten?“, ach herrje und „Wird Strom bald unbezahlbar für uns werden?“ Diverse Vergleichsportale im Internet – wie beispielsweise TopTarif – erfreuten sich 2013 daher einer großen Beliebtheit. „Harter Kampf auf dem Stromanbietermarkt, TopTarif hilft im Tarifdschungel“, so lautete die Devise des Vergleichportals. Aber wir dürfen aufatmen, wenigstens vorerst… Wie die Frankfurter Rundschau vor ein paar Tagen berichtete, werden die Strompreise im Jahr 2014 nicht nochmal ansteigen – „jedenfalls in den ersten Monaten“.

Um durchschnittlich gut drei Prozent werden die Strompreise Anfang des neuen Jahres steigen; Eine Umfrage der dpa bei Strom-Vergleichsportalen ergab, dass ein Fünftel bis ein Viertel der rund 1.000 deutschen Stromversorger ihre Preise zum Jahresbeginn voraussichtlich erhöhen wird. Da die Beschaffungskosten an den Börsen stark gesunken sind und die Netzentgelte stagnieren, hält sich der Preisanstieg moderat – Wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind und dann auch noch so kurz vor Weihnachten! Laut TopTarif bedeutet dies, dass die Mehrbelastung für eine vierköpfige Familie mit 4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch etwa 35 Euro mehr beträge. Branchenexperten vermuten jedoch, dass der Strompreis zur zweiten Hälfte des Jahres 2014 ansteigen wird. „Im Juni ist Fußball-WM, da sitzt ganz Deutschland vor dem Fernseher und keiner hat Lust, zum Rechner zu gehen, um sich einen neuen Anbieter zu suchen. Da kommen die Erhöhungen.“ Also, in der Halbzeit runter vom Sofa und ab vor den PC und dort eventuell nach einem neuen Anbieter gesucht; Der sogenannte Wechselbonus ist nämlich sehr profitabel.