Autoreifen: Wie erkennt man Qualität?

Der einzige Kontakt zwischen Fahrbahn und Fahrzeug wird über den Reifen hergestellt, deshalb kommt ihm eine wichtige Bedeutung zu. Zeugt er nicht von guter Qualität, riskiert man einen frühzeitigen Verschleiß wie auch seine eigene Sicherheit. Denn wurde die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erst einmal unterschritten, hat der Reifen keinen festen Halt mehr auf der Straße.

Gerade in den kalten Monaten stellen Eis und Schnee eine ernst zu nehmende Gefahr für Autofahrer da. Deshalb sind Fahrzeughalter auch dazu verpflichtet, ihr Auto mit Winterreifen auszustatten – eine große Auswahl hochwertiger Marken finden Sie unter anderem bei
TIRENDO. Doch woran erkennt man die Qualität eines Reifens? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und geben Ihnen im Folgenden ein paar Tipps, welche drei wichtigen Kriterien für einen sicheren Reifen sprechen.

Der Reifencheck: auf Nummer sicher gehen

  1. Der Reifendruck: Die Vorgabe des Herstellers, wie hoch der Luftdruck sein muss, finden Sie meist im Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung des Autos. Experten empfehlen jedoch, den angegebenen Wert immer bis zu 0,2 bar höher einzustellen, weil ein leicht erhöhter Reifendruck den Rollwiderstand und dadurch auch den Kraftstoffverbrauch reduziert.
  2. Das Reifenprofil: Wie oben bereits erwähnt, liegt die gesetzliche Mindesttiefe für Autoreifen bei 1,6 mm. Dennoch empfiehlt der Fachmann einen vorzeitigen Reifenwechsel, wenn das Profil nur noch 4 mm tief ist. Denn auch wenn es das Gesetz erlaubt, mit „abgefahrenen Reifen“ zu fahren, gefährden Sie Ihre Sicherheit mit einem derart geringen Reifenprofil.
  3. Das „M+S“-Symbol: Übersetzt bedeutet es „Schnee und Matsch“, deshalb glauben viele Autofahrer beim Reifenkauf, sie würden auf Qualität setzen. Fakt ist jedoch, dass das Symbol keinerlei Aussage darüber gibt, wie geeignet ein Reifen für winterliche Straßenverhältnisse ist. Setzen Sie deshalb lieber auf das Schneeflocken-Symbol.

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